Schluff- und Tonfraktion
- Bei dieser Analyse wird ausschliesslich mit temperiertem Reinstwasser aus den Kanistern gearbeitet.
- Das Aräometer kalibrieren und seine Geometrie ausmessen
- Die Länge h der Aräometerbirne wird von der Spitze bis zum Stielansatz mit einem Lineal gemessen.
- Ebenso werden zwei Werte H1 und H2 bestimmt, indem die Länge vom Stielansatz bis zu zwei beliebigen Skalenwerten gemessen wird.
- Das Volumen V der Aröometerbirne wird über das verdrängte Wasservolumen in einem 1 Liter Messzylinder ermittelt. Die Differenz der Wasseroberfläche im Zylinder entspricht dem Quotienten V/A in der Praktikumsanleitung.
- Den trockenen und eingewogenen Siebrückdurchgang < 0.063 mm mit 300 ml Reinstwasser aufschlämmen, das Dispergierungsmittel zugeben und in einem 500 ml Erlenmeyerkolben rühren.
- Nach ca. 15 Minuten den Magneten entnehmen und kurz über dem Kolben abspülen. Danach den Kolbeninhalt vollständig in einen 1 Liter Messzylinder giessen und mit einer Spritzflasche gut nachspülen. Den Messzylinder mit Reinstwasser auf einen Liter auffüllen.
- Die Suspension homogenisieren indem der Messzylinder über dem Labortisch gut geschüttelt wird. Die Öffnung muss dabei kräftig mit einem Gummihandschuh abgedichtet werden.
- Danach den Messzylinder zügig auf den Labortisch stellen, das Aräometer vorsichtig eintauchen, damit es nicht nachwippt, und gleichzeitig die Stoppuhr starten.
- Den Zylinder nicht mehr verschieben und nach 30 Sekunden, 1 Minute und 2 Minuten die entsprechenden Dichten notieren. Danach wird das Aräometer vorsichtig aus der Suspension herausgezogen, mit Wasser gespült und in einen 1 Liter Messzylinder mit Wasser und Dispergierungsmittel gelagert. Durch ablesen der Dichte in dieser Mischung kann der Korrekturwert c bestimmt werden.
- Nach 5 Minuten das Aräometer wieder sorgfältig in die Suspension eintauchen, die Dichte ablesen und wieder sorgfältig entfernen, so dass die Schichtung im Messzylinder nicht gestört wird. Die weiteren Ablesugen erfolgen nach 10, 15 45 Minuten sowie nach 2, 5 und 25 Stunden in gleicher Art und Weise. Während des ganzen Versuches sollte sich die Temperatur im Messzylinder nicht um mehr als 2 °C verändern.
