Rühren
Im Labor wird sehr häufig mit Magnetrührern gearbeitet. Der Vorteil dieses Rührwerkes ist der berührungslose Antrieb. Die Magnetrührstäbchen haben einen Teflonmantel, wodurch sie chemikalienbeständig sind und bis 250°C verwendet werden können.
Ein Nachteil der Magnetrührer besteht darin, dass bei viskosen Medien und/oder bei hohen Drehzahlen das Magnetrührstäbchen der Drehung des Antriebes nicht mehr folgen kann. Dies kann insbesondere bei unbeobachteten Versuchen zu Ausfällen von Experimenten führen.
Die Magnetrührstäbchen können mit einem magnetisierten Stab einfach entfernt werden (vgl. Bilder ganz unten).
Teurere Magnetrührer werden häufig mit einer Heizplatte kombiniert (Heidolph MR 3001K). Die Multipunkt-Magnetrührer sind für Serienanwendung geeignet (Multipoint Variomag HP 15).
Als Alternative zum Magnetrührer wird das konventionelle Rührwerk (Heidolph RZR 2020) verwendet. Der Einsatz erfolgt vorwiegend bei grossen Volumina, hoher Viskosität oder falls eine hohe Zuverlässigkeit erforderlich ist.
Variomag Multipoint HP15